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Ein Schwerpunkt ist die Erhaltungszucht von alten lokaler Rinder- und Pferderassen, die bereits vom Aussterben bedroht waren. Im speziellen handelt es sich um die Rinderrasse "Waldviertler Blondvieh" und um die Pferderasse "Huzule".


Waldviertler Blondvieh

Das Waldviertler Blondvieh ist die im Waldviertel ursprünglich ansässige und verbreitete Rinderrasse. In den 60 iger Jahren wurde sie aus der Zucht ausgeschlossen und durch das Fleckvieh verdrängt, da diese Rasse eine bessere Fleisch- und Milchleistung vorweisen konnte.

Heute weiß man, dass sich das Waldviertler Blondvieh durch ein besonderes feinfasriges Fleisch auszeichnet und sich deshalb besonders zur Qualitätsfleischerzeugung eignet.


Huzule

Beim Huzulenpferd handelt es sich um eine altösterreichische Pferderasse, die bis in die Zeit des 2 Weltkrieges im Gebiet des Waldviertel vielfach verbreitet war. Es handelt sich um ein kompaktes, ausdauerndes und anspruchsloses Gebirgspferd mit einem Stockmaß zwischen 1,23 und 1,45 Meter. Es kommt fast in allen Farben von braun bis mausgrau, meist mit dem typischen Aalstrich, vor. Gezüchtet wurde das Pferd für schwere Feldarbeit, aber auch als Reit-, Trag- und Kutschenpferd, für den besonderen Einsatz im Bergbauerngebiet.

Im Rahmen des Ökologischen Kreislauf Moorbad Harbach wird das Pferd dank seiner Genügsamkeit zur Beweidung gefährdeter Waldrandzonen und durch seine Gutmütigkeit im Reitbetrieb eingesetzt.

Weitere Informationen über diese Pferderasse finden Sie unter www.huzulenpferde.at.